In den vergangen Jahren ist der Feststoffanteil im Abwasser bei gleichzeitig steigenden Kosten für Deponieraum stetig gestiegen. Neben ökologischen sprechen also auch ökonomische Gründe dafür, die Rechengutmenge zu minimieren. Niehues Anlagenbau bietet drei verschiedene Systeme an:

  1. Rechengutwäscher für größte Trennleistung
  2. Rechengut-Waschpresse
  3. Rechengutpresse

Der Niehues Rechengutwäscher erreicht die größte Trennleistung aller Niehues-Modelle. Primär- und Sekundärdüsen besprühen das Rechengut mit Brauchwasser aus unterschiedlichen Richtungen. Um einen besonders starken Reinigungseffekt zu erzielen, wird durch eine Hohlwelle zusätzlich Druckluft durch die Schmutzfracht geblasen.

Der so ausgewaschene organische Anteil wird nun dem Klärprozess zusammen mit dem Waschwasser wieder zugeführt und die verbleibende anorganische Fraktion entwässert, gepresst und in einen Container befördert. Abgebildet ist der Wäscher mit integrierter Heizung für eine Aufstellung im Freien.

Niehues Anlagenbau produziert  Rechengutwäscher
mit einer Leistung von 2 bis 4 m³/h

Eine Niehues-Rechengut-Waschpresse ist in der Lage, einen großen Teil der mitgeführten Organik aus dem Rechengut herauszuwaschen. So bleibt der organische Abwasseranteil für den Klärprozess erhalten und gleichzeitig hilft die Niehues-Rechengut-Waschpresse durch Gewichts- und Volumenreduktion die Deponiekosten zu senken.

Über einen Auffangtrichter gelangt das Rechengut in die Waschpresse und wird über eine Förderschnecke in die Press- und Spülzone der Anlage transportiert. Hier wird das Rechengut unter großem Druck über ein Düsensystem aus verschiedenen Winkeln mit Brauchwasser besprüht. Dabei minimiert eine elektronische Steuerung die Betriebskosten.

Niehues Anlagenbau produziert  Rechengut-Waschpressen
mit Aufnahmelängen von 500 bis 3.000 mm

Die Niehues-Rechengutpresse zeichnet sich durch eine besonders kompakte Bauform aus. Sie ist so konzipiert, dass sie direkt unterhalb der Abwurfschurre gängiger Grob- und Feinrechen aufgestellt werden kann. Selbstverständlich kann die Rechengutpresse auch das Rechengut mehrerer Rechen verarbeiten.
Das separierte Rechengut gelangt über einen Auffangtrichter in die Rechengutpresse.

Mit Hilfe der Förderschnecke wird das Rechengut im Fördertrog verdichtet, entwässert und z.B. in einen Container befördert. Das ausgepresste Wasser läuft durch Schlitze zum Wasserauffangtrichter, der es dem regulären Klärprozess wieder zuführt.
Eine durchdachte Steuerung minimiert die Betriebskosten und sorgt dafür, dass sich die Presse den unterschiedlich anfallenden Mengen anpasst.

Niehues Anlagenbau produziert  Rechengut-Pressen
mit Aufnahmelängen von 500 bis 3.000 mm